Simona Koß Bewerbung als Beisitzerin für den SPD-Landesvorstand Brandenburg

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

viele von Euch kennen mich schon lange aus meiner Arbeit in  Kommunalpolitik, Parteigremien oder auch aus meiner Arbeit als Landtagsabgeordnete.

 

Gern möchte ich auch in den nächsten zwei Jahren meine ganze  Kraft und meine Kenntnisse und Erfahrungen wieder im Landesvorstand der SPD Brandenburg einbringen.

 

Ein paar Worte zu mir:

 

Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet, wurde in Strausberg geboren, und bin damit eine waschechte Brandenburgerin länger als 20 Jahre Mitglied der SPD. Meine beiden Kinder sind erwachsen und auch einen Enkelsohn gibt es inzwischen. Wir leben im idyllischen Örtchen Prädikow, einem Ortsteil der Gemeinde Prötzel, in der ich nach fünf Jahren ununterbrochener Arbeit als Gemeindevertreterin im Mai 2019 zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin gewählt wurde.

 

Mir ist und war immer wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde sich in ihren Ortsteilen wohlfühlen, miteinander reden und auf allen Ebenen auch bei gegensätzlichen Meinungen miteinander im Gespräch bleiben. Das sehe ich natürlich auch für die anderen Gemeinden unseres Landes genauso. Bürgerliches Engagement ist ein sehr wichtiger Baustein für die Gestaltung und Planung einer selbstbestimmten Zukunft in Brandenburg. In meiner Gemeinde engagiere ich mich unter anderem auch gemeinsam mit den Bürgern im Förderverein zum Erhalt unserer Dorfkirche.

 

Seit dem 1. Januar 2020 bin ich als Schulrätin im Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder), Außenstelle Angermünde, tätig. An dieser Stelle bietet sich ein Hinweis auf meine berufliche Herkunft an. Nach meinem Studium als Diplomlehrerin arbeitete ich bis zum Jahr 2006 als Lehrerin, später als Schulleiterin der Kleeblattschule in Seelow sowie als Lehrerin am Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland. Die Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen brachte mir Erfüllung und das gute Gefühl, dass Bildung ein hohes Gut ist und sich selbst unter ungünstigen Startbedingungen immer lohnt. Besonders klar wurde mir bereits in dieser Arbeit aber auch, dass politische Bildung ein wesentlicher Bestandteil von Bildung ist und leider oft zu kurz kommt. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass junge Menschen sich einsetzen und sich später auch als Erwachsene engagieren und die Demokratie aktiv mitgestalten.

 

Auch in meinen Wahlfunktionen engagierte mich insbesondere für die Themen Bildung und Jugend. Von 1998 bis 2007 und nun wieder seit Mai 2019 bin ich Mitglied im Kreistag MOL (1. Legislatur: Vorsitzende des Bildungsausschusses; 2. Legislatur: Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, 3. Legislatur: Mitglied im Jugendhilfeausschuss).

 

Von 2004 bis 2006 war ich Mitglied des Unterbezirksvorstandes der SPD MOL. Seit 2006 bin ich Vorsitzende dieses Unterbezirkes. Über dieses immer wieder neu ausgesprochene Vertrauen der Genossen des Unterbezirks MOL freue ich mich sehr und bin natürlich auch sehr stolz darauf und versuche ungebrochen, mich dieses Vertrauens würdig zu erweisen.

 

Aufgrund meines sozialen Engagements und meines unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatzes, insbesondere in den Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren, wurde ich im Jahr 2018 in den AWO Landesvorstand Brandenburg gewählt. Dort bekleide ich zurzeit eine der vier Stellvertreterfunktionen des Vorsitzenden des AWO Landesvorstandes.

 

Am 14. September 2014 konnte ich das Direktmandat für den Wahlkreis 034 in Märkisch-Oderland erringen. Als Mitglied des Brandenburgischen Landtages und der Fraktion der SPD hatte ich die Funktion der bildungspolitischen Sprecherin inne. Dieser Tätigkeit ging ich bis zum Ende der Wahlperiode aus vollem Herzen und mit all meiner Kraft nach.

 

Die Liste meiner Entwicklung und der bisher wahrgenommenen Aufgaben und Funktionen lesen sich vielleicht lang und etwas ermüdend. Dennoch zeichnen mich besonders diese langen Jahre Erfahrung und Engagement für die Erfüllung immer neuer Aufgaben aus und befähigen mich dazu, auch weiterhin aktiv im Landesvorstand der SPD mit zu arbeiten.

 

Vor    uns    liegt   eine   aufregende und   spannende Zeit   mit Landratswahlkämpfen und dem Bundestageswahlkampf. Gleichzeitig stellt uns insbesondere die Corona-Pandemie vor neue Aufgaben, die wir nur gemeinsam als Ehrenamtler und Abgeordnete und mit den verantwortlichen Verwaltungen in Kommunen und im Bundesland bewältigen können.

 

Ich möchte im Landesvorstand der SPD Brandenburg auch all diejenigen vertreten, die an der Basis die nicht immer einfachen alltäglichen Aufgaben der Kommunalpolitik zu bewältigen haben. Dabei ist mir wichtig, die Herausforderungen der Stadtflucht und der Digitalisierung in besonderem

Maße anzupacken und mit den Genossinnen und Genossen der Basis Ansätze zur Realisierung der Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und in den Landesvorstand mit einzubringen.

 

 

Aus der ländlichen Region kommend, setze ich mich auch weiterhin aktiv für die Belange dieser Region ein, wohlwissend, dass es eines Spagates  bedarf, um ein Auseinanderdriften der Lebensverhältnisse in den  Regionen mit ihren unterschiedlichen Bedingungen zu verhindern.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir heute Euer Vertrauen und Eure Stimme für eine weitere Wahlperiode im SPD-Landesvorstand Brandenburg gebt.

 

Herzlichst Eure

Simona Koß