Wir lassen die Kulturschaffenden nicht im Regen stehen!

Liebe Kulturschaffende,

viele von euch haben sich bei mir aufgrund ihrer schwierigen Lage in der Corona-Zeit gemeldet. Ihr könnt  überhaupt nicht öffentlich auftreten, Geld verdienen und manche von euch mussten ihre Aktivitäten komplett einstellen. Für viele ist die Situation geradezu existenzbedrohend und es ist völlig richtig: Kunst und Kultur sind ein elementarer Teil unserer Gesellschaft, sie haben eine enorme Bedeutung für eine lebendige Demokratie.

Die SPD will Künstlerinnen und Künstler, Kreative sowie Kultur- und Medienschaffende in dieser extremen Krisenzeit unterstützen, damit sie ihre künstlerische und kreative Tätigkeit nach der Corona-Pandemie bestmöglich fortsetzen können.

Nach dem MPK-Beschluss vom 22./23. März 2021 ist es nun erst einmal eine Tatsache, dass die meisten Kultureinrichtungen weiterhin wegen der Gefahr für die Gesundheit geschlossen bleiben müssen. Das ist eine harte aber notwendige Entscheidung zum Schutz der Bevölkerung. Die Corona-Pandemie hält das Land weiter im Griff, und das belastet uns alle sehr.

Ja, es stimmt ebenfalls, dass durch die langanhaltenden Maßnahmen mit Blick auf das kulturelle Leben die Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffenden besonders von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Die SPD-Bundestags- und Landtagsfraktion haben daher gemeinsam mit dem Koalitionspartner zahlreiche Hilfen auf den Weg gebracht, wie etwa die wirtschaftliche Unterstützung im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“, das nun in zweiter Auflage mit einer Milliarde Euro ausgestattet ist. Oder die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zur Verfügung gestellte „Neustarthilfe“ für Soloselbstständige als wichtige Unterstützung etwa für die vielen Schauspielerinnen und Schauspieler, die bislang durch das Raster gefallen sind.

Mit dem vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen haben wir für die vielen Betroffenen eine Verbesserung des Rechtsstandes für die Zeit der Pandemie erreicht. Diese Regelung ist nun bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, so dass niemand pandemiebedingt seine Wohnung oder das für das Alter Gesparte aufgeben muss. Damit außerdem nicht pandemiebedingt ein bestehender Versicherungsschutz in der Künstlersozialversicherung verloren geht, wurde die jährliche Mindesteinkommensgrenze von 3.900 Euro im Künstlersozialversicherungsgesetz schon für das Jahr 2020 ausgesetzt.

Die Krise zeigt aber auch, dass unsere Systeme der sozialen Absicherung noch viel zu sehr auf das klassische Arbeitsverhältnis mit angestellten Beschäftigten ausgerichtet sind. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht die Arbeitslosenversicherung zur Verfügung, die in einer Krise über das Kurzarbeitergeld eine Versicherungsleistung bereithält, mit der ihre Einkommensverluste teilweise absichert werden. Beschäftigungen in Kultur und Medien sind jedoch häufig projektgebunden und zeitlich begrenzt. Dadurch fallen viele durch das soziale Netz und deshalb erarbeiten wir Lösungen für die besondere soziale Schutzbedürftigkeit der Kreativen. Geschafft haben wir bereits den besseren Zugang für kurz befristet Beschäftigte zur Arbeitslosenversicherung. Seit 2020 werden Arbeitsverträge bis 14 Wochen Dauer als kurz befristet anerkannt, statt wie bisher nur bis 10 Wochen. Und die jährlich zulässige Verdienstobergrenze wurde auf gut 56.000 Euro angehoben. Wir wollen und müssen wir die Bedingungen für die atypischen Beschäftigen weiter verbessern.

Es ist uns bewusst, dass die zahlreichen Hilfsmaßnahmen nicht in allen Fällen gleich wirksam sind. Durch das Zusammenspiel von wirtschaftlichen und sozialen Hilfen wie etwa der beschriebenen vereinfachten Grundsicherung, den Überbrückungshilfen oder der Neustarthilfe sind wir zuversichtlich, dass möglichst viele Kultur- und Medienschaffende ihre Existenz sichern können.

Eine Übersicht über die aktuellen Hilfen findet ihr  nachfolgend in der Anlage.

Übersicht Kulturhilfen Corona 2021 (1)

https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/kultur-und-denkmalfoerderung/

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Kommunen, Ländern und im Bund arbeiten weiter an effektiven Hilfen für Kulturschaffende inklusive einer Öffnungsperspektive der Kultureinrichtungen.

Ich weiß, diese Hilfe können eurer kulturellen Aktivitäten nicht revitalisieren, aber sie können eure materielle Situation verbessern.

Dafür setze ich mich ein!

Mit freundlichen Grüßen

Eure Simona Koß

Besuch der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

„Dass Ihr mir niemanden abweist“, hatte Pastor Friedrich von Bodelschwingh gefordert, als er vor mehr als 100 Jahren unweit von Bernau die Arbeiterkolonien „Hoffnungstal“ und „Lobetal“ errichtete, nachdem er das Elend  in Berlin´s Obdachlosenasylen erlebt hatte.

Heute ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Trägerin vielfältiger Angebote der Behinderten- und Seniorenarbeit. Darüber  informierte sich die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 59 (Barnim/ MOL),Simona Koß, bei einem Besuch im Bernauer Ortsteil Lobetal.

Im Gepäck hatte sie nicht nur das Versprechen, bald wiederzukommen, um sich während eines Tagespraktikums einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche der Stiftung zu verschaffen, sondern auch eine Tüte voller Osterpräsente, die von den  Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung „Am Kirschberg“ mit Freude entgegengenommen wurden.

Die SPD-Bundestagskandidatin Simona Koß bringt mit kostenlosem Impf-Taxi Senioren zu Impfzentren

Pressemitteilung der SPD-Bundestagskandidatin Simona Koß

Die SPD-Bundestagskandidatin Simona Koß bringt mit kostenlosem Impf-Taxi Senioren zu Impfzentren

Menschen müssen derzeit – im Frühjahr 2021 – überall und schnell geimpft werden. Dank der Initiative des Landrates des Landkreises Märkisch-Oderland Gernot Schmidt können zeitnah immer mehr Menschen bei ihrer Hausärztin bzw. ihrem Hausarzt geimpft werden. Trotzdem müssen noch immer viele Menschen, die eine Einladung zum Impfen erhalten haben, in die großen Impfzentren in der Stadt Eberswalde sowie in Frankfurt/Oder  fahren.

Gerade älteren Menschen kann eine solche lange Fahrt allein ohne Weiteres nicht zu gemutet werden bzw. sie haben niemanden, der sie fahren kann.

Daher bietet die Bundestagskandidatin Simona Koß (SPD) ab sofort ein kostenloses „Impf-Taxi“ zu dem jeweiligen Impfzentrum oder zum Hausarzt an, damit gerade ältere Menschen sicher und schnell zu ihrem Impftermin kommen.

Simona Koss sagt dazu: „Wir müssen jetzt so schnell wie möglich impfen, damit wir das Schreckgespenst der Corona-Pandemie in diesem Jahr endlich besiegen können und wir wieder uns unser gewohntes Leben zurückholen können.

Ich werde dazu auch meinen persönlichen Beitrag leisten und mit den Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, den Menschen einen kostenlosen Transportservice zu ihrem Hausarzt oder Impfzentrum anbieten. 

Ich bitte Sie, mir entweder unter folgender E-Mailadresse Simona.Koss@web.de zu schreiben oder unter der Nummer 0152/55737100 einen Termin zu vereinbaren.“

Prötzel, den 01.04.2021

Ihre Simona Koss

Was bedeutet der EqualPayDay?

Der 10. März ist der #EqualPayDay, der Tag für die gleiche Bezahlung von Frauen und markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied (derzeit 19 Prozent). Das bedeutet Frauen arbeiteten, im Lohnvergleich zu Männern, bis bis zu 69 Tage des Jahres 2021 „umsonst“. So stark sind immer noch die Einkommensunterschiede (Niedriges Gehalt, geringe Eingruppierungen, schlecht bezahlte Berufe, Teilzeit-Verträge, schlechtere Steuerklasse, usw.)

Frauen werden damit, trotz vieler seit Jahrhunderten mühsamer erkämpfter Errungenschaften, noch immer systematisch bei der Entlohnung benachteiligt. Neben einer Perspektive aus der momentanen Krise, muss auch eine faire, geschlechtsunabhängige Bezahlung das Fundament für eine bessere Zukunft sein. Ich setze mich als Sozialdemokratin gerade gegen Benachteiligung und für faire Löhne ein.

Internationaler Frauentag 8. März

Gleichstellung immer. Und gerade jetzt.

Der Internationale Frauentag jährt sich. Hinter uns liegt ein Jahr, das in allen Lebensbereichen durch die Corona-Krise bestimmt wurde. Die Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen – besonders Frauen sind betroffen. In diesen Zeiten werden uns bestehende Gleichstellungsdefizite deutlich vor Augen geführt. „Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gilt, die Gleichstellung von Frauen und Männern muss immer und gerade jetzt Leitgedanke sein“, sagt Simona Koß die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 59 MOL und Barnim II am Internationalen Frauentag am 8.März. Wir wollen, dass die Chancengleichheit von Frauen und Männern selbstverständlich wird. Hierfür setzen wir uns mit aller Entschiedenheit ein!

In Deutschland arbeiten 5,7 Millionen Menschen in sozialen Berufen – 80 Prozent von ihnen sind Frauen. Wie existenziell und herausfordernd die tagtägliche Arbeit von Pflegekräften und Erzieher*innen ist, wird durch die Corona-Pandemie besonders spürbar. Klar ist: Gute Arbeitsbedingungen und ein fairer Lohn müssen für soziale Berufe selbstverständlich sein. Dafür sind endlich flächendeckende Tarifverträge für Erziehungs-, Gesundheits- und Pflegeberufe notwendig. Unser Minister Hubertus Heil hält den Druck hoch und setzt sich mit aller Kraft für bessere Löhne für Pflegekräfte ein.

Auch die Kindererziehung zuhause und die Pflege von Angehörigen wird überwiegend von Frauen geleistet. Durch die Corona-Krise wird dieses Ungleichgewicht noch verstärkt. „Für eine faire Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit braucht es eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Elterngeldreform war ein wichtiger Schritt. Das Recht auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter bringt uns ebenfalls deutlich voran. Zudem machen wir uns für die Familienarbeitszeit und das Familiengeld stark“, so Simona Koß.

Frauen stehen bei der Krisenbewältigung in vorderster Reihe. In den Führungsetagen der Wirtschaft sind Frauen und ihre Expertise aber nur selten vertreten. Das wird sich ändern. Lange und beharrlich haben wir mit unseren Ministerinnen Franziska Giffey und Christine Lambrecht für mehr Frauen in Führungspositionen gekämpft. Das zahlt sich aus: Künftig gilt eine gesetzliche Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen – Vorstände mit mehr als drei Mitgliedern müssen mit mindestens einer Frau besetzt sein. Das leitet nicht nur einen Kulturwandel in den Unternehmen ein, sondern hat auch eine wichtige Signalwirkung für die gesamte Gesellschaft.

„Mit der Gründung einer Bundesstiftung für Gleichstellung beschreiten wir neue Wege in der Gleichstellungspolitik“, erklärt Simona Koß. Die Stiftung wird sich wissenschaftlich fundiert mit der Partizipation von Frauen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auseinandersetzen und die Gleichstellung nachhaltig voranbringen. Mit Nachdruck hat sich die SPD- Bundestagsfraktion dafür eingesetzt, dass die Stiftung noch in diesem Jahr mit ihrer Arbeit beginnen kann.

„Chancengleichheit von Frauen und Männern ist eine Kernforderung sozialdemokratischer Politik – hierfür setzen wir uns mit aller Kraft ein, immer und gerade jetzt!“, so Simona Koß.

 

Der Bund stellt 142 Mio. Euro für die Sanierung für 40 Bahnhofsempfangsgebäude u.a. für den Bahnhof Bernau bereit

Der Bahnhof Bernau gehört deutschlandweit zu einem der 40 Bahnhöfe mit bis zu 50.000 Reisenden pro Tag, die umfassend modernisiert werden. Darüber freuen sich sowohl der Barnimer Bundestagsabgeordnete als auch die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 59 MOL und Barnim II Simona Koß.

„Stefan Zierke und ich freuen uns sehr, dass der Bund weiter Geld in die Hand nimmt, um unsere heimischen Bahnhöfe zu modernisieren. Gerade in Bernau, wo es viele Pendler gibt, ist es an der Zeit, das Bahnhofsgebäude attraktiv zu gestalten, gerade zum Brandenburgtag, so Simona Koß.

Der Bund stellt für die insgesamt 40 Empfangsgebäude 142 Millionen Euro bereit. Hinzu kommen Eigenmittel der DB AG in Höhe von 50 Millionen Euro.

„Es ist wunderbar, dass der Bund in die Bahnhöfe und damit in den Regionalverkehr investiert und die Bernauer sich nun auf einen schönen und komfortablen Bahnhof freuen können“ meint Simona Koß. „Wenn wir den ÖPNV attraktiver machen wollen, müssen wir auch die Bahnhöfe attraktiver gestalten und mit dieser Investition beleben wir die regionale Konjunktur, so dass Firmen in unserer Region von dieser Investition profitieren können“, so die Bundestagskandidatin Simona Koß.

Der SPD Unterbezirksvorstand nominiert den bisherigen Landrat von MOL Gernot Schmidt einstimmig zum Kandidat als Landrat

SPD-Unterbezirksvorstand nominiert Gernot Schmidt als Landratskandidaten

Auf seiner letzten Sitzung hat sich der Vorstand des SPD-Unterbezirkes Märkisch-Oderland mit der Kandidatensituation zur Landratswahl in Märkisch-Oderland beschäftigt.

Gernot Schmidt hat seine Bereitschaft erklärt, sich für eine dritte Wahlperiode zur Verfügung zu stellen.Nach intensiver Diskussion wurde Gernot Schmidt einstimmig durch den Unterbezirksvorstand nominiert. Die Wahl eines Kandidaten bzw. Kandidatin ist auf dem Unterbezirksparteitag am 23.04.2021 in Seelow geplant.

Ich freue mich als Vorsitzende der SPD Märkisch-Oderland sehr über die Fortsetzung der gemeinsamen Aktivitäten zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Märkisch-Oderland.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die Bereitschaft zur Kandidatur von Gernot Schmidt.

Der Bund fördert im Wahlkreis 59 MOL und Barnim II 16 Sprach-Kitas

In dem Wahlkreis 59 Märkisch-Oderland und Barnim II erhalten 16 Sprach-Kitas weitere Förderzusagen vom Bund

Die SPD-Bundestagskandidatin des WK 59 und Bildungsexpertin Simona Koß  erklärt dazu:

Das sind großartige Nachrichten für die 16 geförderten Kindertagesstätten in meinem Wahlkreis 59. Diese Einrichtungen werden von der nächsten Förderwelle des Bundesfamilienministeriums profitieren und können ihre Schwerpunktarbeit „sprachliche Bildung“ fortführen. Ich bin sehr stolz, dass wir viele engagierte Kitas in meinem Wahlkreis haben, die sich um die sprachliche Förderung der Kinder kümmern. Sie werden weiter vom Bund gefördert, um die tolle Arbeit zu verstetigen. Das ist eine tolle Nachricht, denn diese Förderung kommt vor allem den Kindern zugute. Dass bei uns insgesamt 16 Einrichtungen gefördert werden, zeigt, dass wir in dem Wahlkreis gut dastehen und dass sprachliche Förderung bei uns einen besonderen Stellenwert hat.“

Der parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium, Stefan Zierke (SPD), teilte mit: „Über das Bundesprogramm wird in den Einrichtungen jeweils eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft gefördert, die das Kita-Team darin unterstützt, die Handlungskompetenzen in Bezug auf die Programmschwerpunkte fortlaufend weiterzuentwickeln. Außerdem erhalten die Kitas Unterstützung durch eine Fachberatung, die sie kontinuierlich im Verbund begleitet und die Qualitätsentwicklung in den Kitas unterstützen. So finden in regelmäßigen Abständen Arbeitsgruppensitzungen und Qualifizierungs- sowie Beratungsworkshops statt.“

Simona Koß unterstreicht die Bedeutung und damit Wirksamkeit des Programms, denn die zusätzliche Fachkraft entlastet die Betreuerinnen und Betreuer und unterstützt die pädagogische Arbeit in den Kitas fachgerecht.

Schwerpunkte des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sind die Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, die Förderung einer inklusiven Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. Es richtet sich hauptsächlich an Kindertageseinrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden.

Mit dem Bundesprogramm fördert das Bundesfamilienministerium seit 2016 die Weiterentwicklung der sprachlichen Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können bis Ende 2022 bundesweit insgesamt 6.500 Fachkraftvorhaben und 520 Fachberatungsvorhaben gefördert werden.

 

Simona Koss fordert Nachbesserung bei dem Gutachten des Landeswirtschaftsministeriums zum Landesforstbetrieb

Die SPD-Bundestagskandidatin des WK 59 und Kreistagsabgeordnete Simona Koß bemängelt das vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz beauftragte Gutachten zur Evaluierung des Landesforstbetriebes (LFB). Sie sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf bei dem Gutachten. Sie fordert keine Auflösung von Hoheitsoberförstereien. Wenn man den Wald ökologisch umbauen möchte, brauchen wir keine Auflösung der Förstereien und keine Einsparung von Försterstellen.

 Das Land Brandenburg gehört zu den Wald- und Seenreichsten Bundesländern und ist daher für Millionen von Touristen aus Nah und Fern ein echter Erholungsmagnet.

Die fast 1.100.000 Hektar Waldfläche, die über 35% der Fläche des Landes Brandenburg ausmachen, muss, um diese vor verschiedenen Umweltbelastungen zu schützen, intensiv gepflegt und gehegt werden. Die Landesregierung Brandenburg verfolgt  daher für die Wälder besondere klimapolitische Ziele. Ebenso sollen durch den Ausbau der Waldpädagogik mehr Menschen über den komplexen Lebensraum Wald lernen, um diesen zu verstehen.

Das Land beabsichtigt in den nächsten Jahren weitere Waldflächen für die wirtschaftliche Holznutzung stillzulegen, dies gilt es abzulehnen. Gerade unsere Wälder  spüren die deutlichen Auswirkungen des Klimawandels, wie z.B. lange Trockenperioden, wie sie in 2019 und 2020 aufgetreten sind, darum müssen sie ökologisch bewirtschaftet werden. Die Waldbestände leiden erheblich unter dieser langanhaltenden Trockenheit. Die Folgen sind viele und starke Waldbrände. Daher sollen mehr Mischwälder entstehen, die anfälligen Kiefernmonokulturen sollen weiter reduziert werden.

Wenn wir wirklich den notwendigen Waldumbau ernsthaft vorantreiben wollen, muss eine ökologische Nutzung der Wälder weiter voran getrieben werden, damit der ökologisch wertvolle Rohstoff Holz angeboten werden kann. Dafür braucht es mehr Förster! Ohne diese würde der Landesforstbetrieb  weniger Erträge generieren. Wir müssen uns jetzt entscheiden, wollen wir mehr Klimaschutz für die Wälder oder eine Vernachlässigung unserer Wälder..

Um den LFB zu evaluieren (untersuchen), hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz im Sommer 2020 ein Gutachten beauftragt.  In dem Gutachten wird ausdrücklich auf den weiteren Umbau unseres Waldes zum Klimawald hingewiesen. Erstaunlicherweise kommt aber das Gutachten zum Schluss, die Anzahl der Hoheitswaldoberförstereien deutlich zu reduzieren. Diese Mitarbeiter müssen jedoch die Beratung und Betreuung der privaten Waldbesitzer intensivieren, um dort den Waldumbau voran zu treiben. Es wird jedoch vorgeschlagen, riesige Einheiten von Hoheitsoberförstereien zu errichten, in denen eine Betreuung unmöglich ist.

Die hier in Rede stehenden Hoheitsoberförstereien betreiben nicht nur die Beratung von privaten Waldbesitzern, sondern sind zugleich Ordnungsbehörde für Genehmigungen und für die Sicherung der Interessen des Waldes als Träger öffentlicher Belange zuständig. Der Waldschutz und die Waldbrandüberwachung im Gesamtwald gehören ebenso zu ihren Tätigkeiten wie die waldbezogene Bildungs- und Erziehungsarbeit, die Waldpädagogik.

Mit der Zusammenlegung von Revieren sollen dann weit über 30 Förster/innenstellen sowie über 150 Waldarbeiterstellen wegfallen.

Einen ökologischen Waldumbau mit weniger Personal zu organisieren ist für niemanden nachvollziehbar!

Die SPD-Bundestagskandidatin Simona Koß sieht bei dem Gutachten erheblichen Nachbearbeitungsbedarf und fordert dazu: „Wenn wir unseren Brandenburger Wald wirklich auf den Klimawandel vorbereiten und für den für wichtigen Tourismus attraktiver gestalten wollen, dann brauchen wir mehr Förster und kleinere Reviere, keine riesigen Gebiete, die sie nicht mehr betreut werden können. Denn die Förster sind die Fachleute, die den von der Politik gewünschten Waldumbau organisieren sollen. Eine Vergrößerung der Reviere ist zur Erreichung der notwendigen Klimaziele eindeutig kontraproduktiv.“

Prötzel, den 02.02.2021

Simona Koß, Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 59 Barnim II und MOL

Der Preis des Wettbewerbs LAND-WIRT-SCHAF(F)T-RAUM“ geht nach Bad Freienwalde

SPD-Bundestagskandidatin Simona Koß gratuliert:

1. Preis des Wettbewerbs „LAND-WIRT-SCHAF(F)T-RAUM“ geht nach Bad Freienwalde

Unter dem Motto „LAND-WIRT-SCHAF(F)T-RAUM“ waren Brandenburger Schüler der 8. und 9. Klassen Ende letzten Jahres aufgerufen, am 5. Wissenswettbewerb von AGRARaktiv teilzunehmen. Ihre Aufgabe bestand darin, 20 Fragen rund um die grünen Berufe sowie die Themen Agrarpolitik, Pflanzenbau, Tierhaltung und Ernährung zu beantworten und eine Rechenaufgabe zu lösen.

Die Resonanz auf den Wettbewerb war trotz Corona groß. 93 Schulklassen mit rund 2.000 Schülerinnen beteiligten sich. 26 Schulklassen hatten mehr als 18 korrekte Antworten gegeben und waren damit im Lostopf.

Die Ziehung, die diesmal nicht im Rahmen der Grünen Woche vorgenommen werden konnte, erfolgte mit prominenter Unterstützung durch den Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg, Axel Vogel, und den Präsidenten des Landesbauernverbandes Brandenburg e.V., Henrik Wendorf, digital.

Dabei war Fortuna den Schülern der Albert-Schweitzer-Schule, Schule mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Lernen, aus Bad Freienwalde hold.

Ich freue mich riesig für die Schulklasse 9a“, so SPD-Bundestagskandidatin, Simona Koß, „und gratulierte den Gewinnern des 1. Preises zu einer Klassenfahrt und dem damit verbundenen Besuch der Schüler-BraLa im Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum in Paaren im Glien mit Programm am 6. Mai 2021.“

Die Preise 2 und 3, eine Exkursion in einen Landwirtschaftsbetrieb in der Region der Schule bzw. regionale Produkte für ein Klassenfest, gingen an die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Krause-Tschetschog-Oberschule nach Bad Belzig und an die Klasse 9 der Dahmeland-Schule nach Königs-Wusterhausen.