Simona Koß
Stark für Brandenburg.

Kochen für einen guten Zweck

Es wurde gekocht, gesungen, gegrillt und jede Menge gelacht.

Ca. 100 Menschen haben am Abend des 2 Juni 2017 den Weg in den Kirchgarten nach Prädikow gefunden und das Essen der zahlreichen Köche des Benefizkochens genossen. Herzlichen Dank liebe Köche ( unter Ihnen Staatssekretär Martin Geholt, Kristina Poawska - Bürgermeisterin der polnischen Partnergemeinde)! Dank der vielen Besucher könnten wir einen Reinerlös von 1100 Euro als Förderverein der Dorfkirche Prädikow verzeichnen.

Mein Lieblingsort

Sicher gäbe es viele meiner Lieblingsorte in und um Prädikow zu beschreiben, aber ein Ort ist etwas ganz Besonderes für mich. Dieser Ort befindet sich direkt am Oderbruch-Radweg in Prädikow. Geschützt von einer Mauer und angrenzend an die von 1255 bis 1270 aus Feldsteinen erbaute dörfliche Basilika wurde im Oktober 2010 ein deutsch-polnischer Kräutergärten nach dem Vorbild von Hildegard von Bingen durch Schülerinnen und Schüler diesseits und jenseits der Oder geschaffen. Von der rustikalen Sitzecke aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Kräutergarten und den Kirchsee. Zu jeder Jahreszeit hat dieser Blick etwas Besonderes zu bieten. Man kann die Zeit nutzen und die Bienen in dem Wildblumenbeet beobachten und durch das Summen wieder zu sich selbst und zu innerer Gelassenheit finden. Der See mit seiner wilden Schönheit fasziniert und kann zugleich auch ein wenig durch seine dunkle Seite Angst einflößen. Nicht umsonst ranken sich viele Geschichten um diesen Kirchsee. In den Monaten April bis September bietet dieser besondere Ort auch die Möglichkeit, den bei Konzerten gespielten Klängen draußen zu lauschen oder nach dem Konzert die musikalischen Genüsse noch nachklingen zu lassen.

Veranstaltungen 2017

Den aktuellen Veranstaltungskalender für 2017 finden sie hier.

Reise in die vergangene Welt jiddischer Tradition Osteuropas

Der Förderverein Dorfkirche Prädikow e.V. unter Vorsitz von Simona Koß hatte zu einer besonderen Veranstaltung geladen. Trotz Hitze und Gewitter mit Starkregen waren ausreichend Besucher anwesend. Auch die Folklore-Gruppe der Partnergemeinde Bogdaniec war erschienen. Den Anwesenden wurde Einblick in die Welt jüdischer Städtchen Osteuropas geboten. Literarische Texte, Musikstücke und Lieder im Arrangement von Hermann Schink erzählten von Liebe, Religiosität, bitterer Armut, von Gutem und Schlechtem. Sie zeugten von der Zähigkeit und der Fähigkeit, in einer oft unfreundlichen nichtjüdischen Umgebung zu überleben. Aber auch der Witz und jüdischer Humor waren ausreichend vertreten. Interessante und auch lehrreiche Stunden vergingen wie im Fluge. Die Umrahmung durch den Förderverein mit Kaffee und Kuchen vor dem Konzert und auch in der Pause wurde wie immer dankend angenommen.

25. Juni 2016- literarisch-musikalischen Reise

Zu einer spannenden, kurzweiligen und interessanten literarisch-musikalischen Reise in die untergegangene Welt der Shtetl Galiziens laden die 5 Künstler aus Berlin, Beate Robie (Gesang und Percussions), Susanne Pudig (Klarinette), Tatyana Rogowskaya (Violine), Hermann Schink (Gitarre) und Ferenc Hejjas (Kontrabass und Mandoline) ein. Gekonnt und unterhaltsam verbinden die Künstler die Texte, Erinnerungen und Geschicht(ch)en jüdischer Autoren mit nachdenklich-melancholischen, aber auch mit schwungvoll-fröhlichen jiddischen Liedern und mit spritzigen Klezmer – Arrangements. Die Geschichten erzählen von der täglichen Mühsal und von der Tradition, welche die Menschen im Shtetl unlösbar mit der Gemeinde und mit der chassidischen Kultur verband. Sie erzählen von Liebe, von Religiosität, von bitterer Armut, von dem Guten und dem Schlechten; - sie zeugen von dem einfallsreichen Umgang mit der tagtäglichen Not, ja: sie zeugen von Zähigkeit und der Fähigkeit, in einer zum Teil unfreundlichen nichtjüdischen Umgebung zu überleben. Die Veranstaltung findet am 25. Juni 2016 beginnend um 17:00 Uhr in der Dorfkirche Prädikow statt. Ab 16.00 Uhr wird durch den Förderverein Kaffee und Kuchen angeboten. Für Besucher des Dorffestes steht ein Busshuttle ab 16.30 Uhr von Prötzel und zurück zur Verfügung. Nach dem Konzert bittet der Verein um einen " Austritt" in Form einer Spende.

Mehr als nur der "Calypso-King"

Prädikow (MOZ) So voll wie diesmal, zum offiziellen Auftakt der Saison 2016, ist es bei den Konzerten des Fördervereins Dorfkirche Prädikow eher selten. Doch da lockte eben ein Name: Harry Belafonte gab in der einstigen dörflichen Basilika ein Stelldichein, sang dort unter anderem seine bekanntesten Hits und plauderte munter aus seinem bewegten Leben. Na ja, zumindest war es der Schauspieler und Sänger Lusako Karonga, der in diese Rolle schlüpfte - und Gisela M. Gulu ein tiefgründiges Interview gewährte. Mit seinem anderthalbstündigen Programm tauchte das Kalliope-Team, das Armin Baptist am Piano komplettierte, nicht nur ein in die bemerkenswerte und nicht immer hürdenfreie Karriere eines Mannes, der es zu Weltruhm gebracht hat, ein. Wiederholt schien es, als würde der große Sänger und politische Aktivist gegen Rassismus in den Vereinigten Staaten von Amerika für Frieden und Gerechtigkeit leibhaftig dort sitzen und Rückschau halten. Zum Beispiel auf seine Geburt 1927 in Harlem als Sohn einer jamaikanischen Mutter - der Vater hatte die Familie früh verlassen. Von Belafontes Mutter stammte auch der Satz, der prägend für ihn wurde: "Lass keinen Tag vergehen, an dem du nicht gegen Ungerechtigkeit gekämpft hast." Neun Jahre lebte der Sänger zudem bei seiner Großmutter Jane, einer weißen Frau mit blauen Augen, deren Vater wiederum weißer Plantagenaufseher gewesen war. Erstmals sei ihm dort die Aufhebung aller Rassenschranken bewusst geworden. Denn Anfeindungen und Diskriminierungen war auch er noch ausgesetzt, als er bereits bekannt war. Eher durch Zufall gelangte Belafonte als junger Mann auf die Showbühne, als er in einem Theater aushalf. Sein Talent als Sänger war unverkennbar. Schon in den 1960er-Jahren war er der "Calypso-King", der mit den Volksliedern seiner jamaikanischen Vorfahren ungeahnte Erfolge feierte. Beim Programm in Prädikow fehlten die Titel nicht, die mit seinem Namen verbunden sind: "Matilda", "Island in the sun" oder "Coconut Women". Bei "We shall overcome" fielen die Zuhörer mit ein - Erinnerungen an die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King stieg auf. Paul Robeson wurde nach einer frühen Begegnung zu Belafontes Vorbild. Auch mit Nelson Mandela, für dessen Freilassung er sich engagierte wie für Hilfsprojekte in Afrika, verband Belafonte viel. Die fast winterliche Kühle in der Prädikower Kirche war bei dem unter die Haut gehenden Streifzug vergessen und stieg erst zum Abschied wieder hoch.

Trauer um Wilfried Lemke

Der Förderverein der Dorfkirche trauert um Wilfried Lemke. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. April 17:00 Uhr Literatur und Musik erleben

Wer kennt sie nicht, diese Lieder, mit denen ein junger, Sänger und Entertainer im Sturm die Herzen von Millionen auf allen Kontinenten eroberte. Sein Charme, sein unverwechselbares Timbre, seine Herzlichkeit – wer könnte sich seinem Zauber entziehen. Es sind aber nicht nur seine Lieder, die diesen Mann ausmachen. HARRY BELAFONTE hat seinen Ruhm, sein Geld und sein Leben in die Waagschale geworfen im Kampf gegen Rassentrennung, gegen Lynchjustiz und Unrecht, als es im Süden der Vereinigten Staaten lebensgefährlich war, sich öffentlich auf die Seite der diskriminierten schwarzen Landsleute zu stellen. Mit Martin Luther King sah man ihn in der ersten Reihe beim großen Marsch auf Washington, und noch immer wird er nicht müde, gegen Hunger und Elend in Afrika und anderswo tätig zu sein. Er hat seine Stimme nie geschont, nun hat sie ihren Klang verloren. Verstummen wird sie niemals. Das Programm HARRY BELAFONTE – SÄNGER DER HERZEN ist der ganz persönliche Dank des Kalliope-Teams an diesen großartigen Menschen und Künstler, der trotz seiner Berühmtheit immer der Junge aus Harlem geblieben ist, mit der großen Liebe für Jamaika und mit einem Herzen voller Menschlichkeit. _________________________________________________________________________________________________

28. Mai 17.00 Uhr mit der Sängerin Loredo de Silva mit der Sängerin Loredo de Silvamit

Historie und Biografien der Künstler Music for a while...Heiter und Besinnlich in den Frühling, so lautet unser Programmtitel des heutigen Konzerts. Lieder von John Dowland (1563-1626), englische Balladen und Volkslieder, werden erklingen, sowie Instrumentalmusik für Laute. John Dowland war der bekannteste Lautenist und Liederkomponist seines Heimatlandes, verbrachte viele Jahre im Ausland und erhielt erst mit fast fünfzig Jahren eine Anstellung am englischen Hofe, wo er die letzten vierzehn Jahre seines Lebens einer von fünf Lautenisten war. Die sogenannten „Broadside Ballads“ aus dem 16. und 17. Jahrhundert, sind Lieder, geschrieben für die einfachen Leute, vorgetragen an Orten, wo das einfache Volk zu finden war, Lieder mit zumeist vielen Strophen, die oft Neuigkeiten verbreiteten. Themen waren schaurige Mordgeschichten, Jubelgesänge auf Englands Größe oder siegreiche Feldherren, Lieder über gefallene Mädchen und skrupellose Verführer usw. Wir als Duo für Gesang und instrumentaler Lauten-Begleitung, präsentieren Ihnen heute eine Auswahl von Liedern und Musikstücken dieser Epoche, untermalt mit Texten und Gedichten. Biografien der Künstler **Sabine Loredo Silva wurde in Berlin geboren. Sie begann Ihre private Gesangsausbildung bei der ukrainischen Opernsängerin Anna Tschernjawskaja und setzte anschließend ihr Gesangsstudium bei dem lettischen Opernsänger Isser Buschkin fort. Langjähriges Ensemblemitglied der „Opernwerkstatt Berlin“, Leitung Eric Leon Holland, unterschiedliche Opernprojekte für Kinder wie „Die Zauberflöte“ (3. Dame) , „Schneewittchen“(Spiegel, Zwerg), „Hänsel und Gretel“ (Mutter und Hexe). Derzeit beschäftigt sie sich unter Anderem intensiv mit der Alten Spanischen Musik des frühen Mittelalters , der Renaissance und des italienischen Frühbarock, in Begleitung von historischen Instrumenten wie Harfen und Lauten. **Knut Trautvetter, geboren in Berlin, studierte Diplommusikerziehung mit dem Hauptfach Gitarre an der Universität der Künste in Berlin. Während des Gitarrenstudiums wuchs sein Interesse an den Spielformen der sogenannten Alten Musik. Daher absolvierte er im Anschluss ein Ergänzungsstudium historischer Zupfinstrumente mit dem Schwerpunkt Theorbe bei Prof. Nigel North, ebenfalls an der Universität der Künste in Berlin im Fachbereich Alte Musik. Knut Trautvetter sammelte Erfahrungen als Continuo-Spieler und Begleiter in Ensembles unterschiedlicher Besetzung und machte sich mit den stilistischen Gegebenheiten verschiedener Epochen vertraut. Kurse bei namhaften Interpreten wie Stephen Stubbs und Elizabeth Kenny, vervollständigten seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Alten Musik.

Christvesper 24.12.2015

Am Heiligabend fand eine Andacht mit musikalischer Umrahmung durch Familie Will in der Dorfkirche Prädikow statt. Bei vollbesetztem Haus  hielt Pfarrer i.R. die Andacht.

 

 

 

   

Mitgliederversammlung 8.11.2015

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Fördervereins Dorfkirche Prädikow,

die Mitgliederversammlung hat termingerecht und entsprechend der Tagesordnung stattgefunden 

Simona Koß wurde einstimmig als neue Vorsitzende wiedergewählt.

Herzlichen Glückwunsch!

Kontakt

Wahlkreisbüro
Simona Koß, MdL
Wasserstraße 2-4
15374 Müncheberg
Tel.: 033432 72589
E-Mail: simona.koss@web.de

Landtagsbüro
Simona Koß, MdL
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331 9661351
E-Mail: simona.koss@spd-fraktion.brandenburg.de